• Die Grundstruktur eines Kostenplans
Es ist gut, ein Budget in Personal- und Sachkosten zu trennen, um den Vorgaben bei öffentlicher Kulturförderung zu entsprechen. Eindeutig getrennt werden kann das, wenn es sich z.B. um eine Gage für einen Auftritt handelt (Personalkosten) oder wenn ein Gegenstand gekauft wird (Sachkosten).
Manchmal findet sich beides in gemeinsamen Rechnungen, wenn z. B. eine Technikfirma eine gemietete Bühne inklusive Auf- und Abbau durch eigenes Personal berechnet. Ist der Wert der enthaltenen Sachkosten größer als die eingesetzten Personalkosten, kann der Posten als »Bühne inklusive Nebenkosten« unter Sachkosten verbucht werden. Alternativ können getrennte Rechnungen eingefordert werden.
Viele Förderer haben eigene Vorlagen für Kosten- und Finanzierungspläne entwickelt mit vorgegebenen Rubriken (z. B. Gagen, Produktionskosten, Werbung oder Vorbereitungs- und Durchführungskosten). Sie sind eine gute Orientierung für eure Kostenaufstellung.