• Wozu ein Konzept?
Das Konzept, ein klobiges Wort, beschreibt dein Vorhaben. Ein Konzept zu haben, lohnt sich nicht nur deshalb, weil Du es so gut wie bei jeder Förderung einreichen musst. Es hilft auch dabei, einen Roten Faden zu entwickeln, der für das Publikum sowohl in der Öffentlichkeitsarbeit, also der Werbung, als auch in der Veranstaltung selbst erkennbar ist. Das Konzept hat also eine Tragweite nach außen. Ein Konzept ist nichts anderes als die Frage: Warum machen wir, was wir machen wann, wo und wie wir es machen?
• Ziele
Es hilft also sich zu fragen, was die Ziele der geplanten Veranstaltung sein sollen. Die Ziele können dabei variieren und geben sogleich auch Aufschluss darüber, wie, wo und wann die Veranstaltung stattfinden könnte.
Ein Beispiel: Du möchtest gemeinsam mit Freund:innen eine Party organisieren, die verschiedene jungen Künstler:innen eine Plattform bietet.
WARUM machen wir das?
Das Ziel ist also eine Gemeinschaft zu kreieren, die junge Künstler:innen bei ihrer Arbeit unterstützt.
WAS machen wir?
Eine Party, die von einer Ausstellung begleitet wird.
WER macht das? / WER ist das Publikum?
Du und deine Freund:innen, junge Menschen wie ihr.
WIE machen wir das?
Um die Künstler:innen zu unterstützen, wird eine Öffentlichkeitsarbeit gemacht, die ihr Schaffen in den Fokus nimmt. Sie werden ausreichend honoriert. Um eine Gemeinschaft zu bilden, könnte zum Beispiel ein Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum stattfinden.
WANN machen wir das?
Der zeitliche Umfang der Veranstaltung könnte mehrere Tage umfassen, um verschiedenen Künstler:innen ausreichend Zeit zu bieten ihre Arbeit zu präsentieren. So kann auch Publikum kommen, welches vielleicht an einem bestimmten Abend keine Zeit hat.
PRO TIPP
Ein Leitmotiv zu haben, hilft oft der Veranstaltung einen gewissen Twist zu geben. Wenn du in einer Gruppe/ Team / Kollektiv eine Veranstaltung planst, ist es auch eine großartige Teambuilding – Maßnahme, gemeinsam über ein Thema zu brainstormen. Dabei entstehen die verrücktesten Ideen. Manche lassen sich umsetzen, andere sind dann immer der Ansporn für die folgenden Projekte.
Bevor es Richtung Programmplanung und damit zur Konkretisierung der Veranstaltung geht, folgt hier noch Gedankenfutter zum Thema Diversität und Überarbeitung.