Die üblichste Versicherung ist eine Veranstaltungshaftpflicht, die bis zu einer vereinbarten Versicherungssumme bei Unfällen oder Katastrophen Personen-, Sach- und entsprechende Vermögensschäden abdeckt. Wie immer lohnt es sich, das Kleingedruckte genau zu lesen und abzuwägen, bei welcher Veranstaltungsart und -größe das Risiko zu hoch wird. Für die Versicherung einer mittelgroßen Veranstaltung sollten 100 bis 200 € reichen, womit Schäden bis in einstellige Millionenhöhe abgesichert sind. Alternativ gibt es z.B. Vereins- oder Betriebsversicherungen, die jährlich abgerechnet werden und nicht auf eine einzelne Veranstaltung bezogene Haftpflichtversicherungen bieten. Gerade wenn ihr mehrere, nicht wirklich große Veranstaltungen durchführt, lohnt es sich, als Projektträger versichert zu sein und nicht jede Veranstaltung einzeln abzusichern. Das trifft z. B. auf Theater oder Clubs zu. Besprecht Eure Bedarfe an Versicherungsart und -umfang anhand eurer Projekte mit einem Versicherungsmenschen und vergleicht Versicherungen und ihre Angebote.
Der Phantasie der Versicherungswirtschaft sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt – mit viel Geld lässt sich viel versichern. Überlegt euch anhand eurer Erfahrung und der Größe eurer Veranstaltung, ob Ausfall, Wetter oder Künstler:innenabsagen Versicherungsschutz benötigen. Auch Garderoben, Instrumente und Technik können versichert werden. Rechtsschutz bei Auseinandersetzungen kann helfen und es gibt noch viele weitere Optionen…
Bei dieser Optionenvielfalt helfen spezialisierte Agenturen:
• in Hannover: der VDMV
• in Hamburg: LiveKomm-Partner:innen, Spiegel & Pohlers
• in Bayern: BDKV-Partner:innen
• in Berlin: Clubcommission-Partner:innen, Schwandt-Versicherungsmakler