• Moderation von Gruppentreffen
Wenn du bei einem Gruppentreffen die Moderation übernimmst, ist das immer eine gute Möglichkeit, dich zu erproben.
Bereite dich gut vor
• Was wird besprochen? Was soll erarbeiten werden? Gibt es eine Tagesordnung?
• Wie viele Personen sind da? Wo und wann wird sich getroffen?
• Wie ist die Stimmung? Wie war die Stimmung beim letzten Mal?
• Was brauchst du als Moderator:in, um dich gut und sicher zu fühlen?
• Was gehört für dich zu einem guten Anfang und zu einem guten Schluss?
Zu Beginn der Moderation
• Gibt es jemanden der oder die auf die Einhaltung der Zeitressourcen achtet oder machst du das selbst?
• Gibt es jemanden, der oder die das Protokoll schreibt? Dies solltest du auf keinen Fall selbst machen.
Während der Moderation
• Bist du bei bestimmten Punkten inhaltlich involviert? Wirst du Probleme haben, aus der Rolle der Moderation herausfallen und dich in der Rolle eines engagierten Vertreters / einer engagierten Vertreterin für eine Sache wieder finden? Hier ist es ratsam für diesen Punkt die Moderation an eine andere Person abzugeben und sich so ungeniert in die Debatte stürzen.
• Lass dir vorgeschlagene oder plötzliche Veränderung oder Abweichung von der vereinbarten Tagesordnung – zeitlich oder inhaltlich – von der Gruppe absegnen.
• Weise als Moderator:in andere darauf hin, wenn deiner Einschätzung nach, Beiträge vom Thema abweichen, unverständlich sind oder kein Ende finden.
Zum Ende der Moderation
Zu einem guten Schluss kann es gehören, die Ergebnisse des Treffens zusammen zu fassen. In jedem Fall lohnt es sich darauf zu achten, dass ihr klare Vereinbarungen getroffen habt, wie es weiter geht und ein nächstes Treffen verabredet habt. Frag zum Abschluss, wie es allen geht und ob sie sich mit Deiner Moderation wohlgefühlt haben. Schön ist es, wenn alle mit einem guten Gefühl auseinandergehen können.
Dennoch gilt: Die Verantwortung für das Gelingen des Treffens trägst Du als Moderator:in nicht allein. Als Moderator:in hast Du zwar die ganze Gruppe im Blick und achtest auf eine wertschätzende Ansprache, es ist jedoch die Verantwortung Aller, andere aussprechen zu lassen, auf sich wiederholende Beiträge zu verzichten, die eigenen Emotionen zu zügeln.